Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte in Bremen
Bremen ist der kleinste Stadtstaat Deutschlands und beschäftigt rund 20.000 Beamte. Erfahren Sie, welche Beihilfe-Regelungen in Bremen gelten und warum eine DUV unverzichtbar ist. Sichern Sie sich bis zu 38% Preisvorteil.
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Beihilfe-Regelungen in Bremen
Die Beihilfe für Beamte in Bremen wird durch die Bremische Beihilfeverordnung geregelt. Bremen bietet als Stadtstaat eine pauschale Beihilfe als Alternative zur klassischen individuellen Beihilfe an. Beamte können wählen, ob sie die individuelle Beihilfe mit privater Krankenversicherung nutzen oder einen Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung erhalten.
Bei der klassischen Beihilfe erhalten aktive Beamte 50 % Beihilfe. Bei zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern steigt der Satz auf 70 %. Pensionäre erhalten 70 % Beihilfe, berücksichtigungsfähige Kinder 80 %.
Unabhängig von der gewählten Beihilfeform gilt: Weder die individuelle noch die pauschale Beihilfe schließen die Einkommenslücke bei Dienstunfähigkeit. Die Beihilfe deckt ausschließlich Krankheitskosten. Für den Einkommensschutz benötigen Sie eine Dienstunfähigkeitsversicherung.
Versorgung bei Dienstunfähigkeit
Das Bremische Beamtenversorgungsgesetz regelt die Versorgung bei Dienstunfähigkeit. Pro Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit werden 1,79375 Prozent der ruhegehaltfähigen Bezüge angesetzt. Der maximale Ruhegehaltssatz von 71,75 Prozent wird nach 40 Dienstjahren erreicht.
Die Besoldung in Bremen liegt im oberen Mittelfeld der Bundesländer. Ein Lehrer mit Besoldungsgruppe A13 verdient brutto etwa 4.400 Euro. Bei Dienstunfähigkeit nach fünf Dienstjahren beträgt das Ruhegehalt rund 1.600 Euro brutto. Die Versorgungslücke liegt damit bei rund 2.800 Euro monatlich.
Für Beamte auf Probe besteht kein Versorgungsanspruch. Die Mindestversorgung beträgt 35 Prozent der ruhegehaltfähigen Bezüge aus der Endstufe A4. In einer Stadt wie Bremen mit steigenden Lebenshaltungskosten ist dieser Betrag nicht ausreichend. Informationen zu den Kosten einer DUV finden Sie auf unserer Kostenseite.
DUV-Empfehlung für Bremer Beamte
Lehrkräfte bilden auch in Bremen die größte Beamtengruppe. Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Frühpensionierungen im Schuldienst. Die besonderen Herausforderungen an Bremer Schulen, darunter ein hoher Anteil an Brennpunktschulen, verstärken das DU-Risiko.
Polizeibeamte und Feuerwehrbeamte in Bremen erhalten Heilfürsorge während der aktiven Dienstzeit. Die Heilfürsorge deckt keine Einkommensverluste ab. Auch Beamte in der Verwaltung und Justiz tragen ein relevantes DU-Risiko.
Für Referendare in Bremen ist der frühzeitige Abschluss besonders empfehlenswert. Anwärtertarife sind bis zu 70 Prozent günstiger als reguläre Beamtentarife. Der frühe Einstieg sichert niedrige Beiträge über die gesamte Vertragslaufzeit.
Achten Sie auf eine echte Dienstunfähigkeitsklausel und eine Dienstherrklausel, die für alle Dienstherren in Bremen gilt. Psychische Erkrankungen sollten nicht ausgeschlossen sein.
Unser Tipp: Nutzen Sie unseren kostenlosen Tarifvergleich und finden Sie in zwei Minuten den besten DUV-Tarif für Ihre persönliche Situation in Bremen.
Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Beratung. Alle Angaben basieren auf den aktuell geltenden Versorgungsgesetzen und Beihilfeverordnungen der Bundesländer (Stand April 2026). Für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Empfehlung nutzen Sie unseren kostenlosen Vergleich.
Häufig gestellte Fragen
Die wichtigsten Antworten rund um die Dienstunfähigkeitsversicherung.
Aktive Beamte in Bremen erhalten 50 % Beihilfe. Bei zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern steigt der Satz auf 70 %. Pensionäre erhalten 70 % Beihilfe. Die Bremische Beihilfeverordnung regelt die beihilfefähigen Aufwendungen im Detail.
Ja, Bremen bietet eine pauschale Beihilfe als Alternative zur individuellen Beihilfe an. Beamte können wählen, ob sie sich privat mit individueller Beihilfe oder gesetzlich mit Arbeitgeberzuschuss versichern möchten. Die Entscheidung ist bindend.
Ein Lehrer mit A13 und fünf Dienstjahren erhält bei Dienstunfähigkeit rund 1.600 Euro brutto Ruhegehalt. Bei einem Bruttogehalt von etwa 4.400 Euro beträgt die monatliche Versorgungslücke rund 2.800 Euro. Die hohen Lebenshaltungskosten im Stadtstaat verschärfen die Lage.
Beamtenanwärter in Bremen zahlen ab ca. 25 Euro monatlich, Beamte auf Lebenszeit je nach Eintrittsalter zwischen 40 und 100 Euro. Da Bremen bei der Besoldung im oberen Mittelfeld liegt, entsprechen die Beiträge in etwa dem bundesweiten Durchschnitt.
Idealerweise zu Beginn der Beamtenlaufbahn – als Referendar oder Beamtenanwärter. Anwärtertarife sind bis zu 70 % günstiger als reguläre Tarife und sichern niedrige Beiträge über die gesamte Vertragslaufzeit.
Grundsätzlich ja. DUV-Beiträge zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Der Höchstbetrag von 2.800 Euro für Beamte ist jedoch häufig bereits durch die Krankenversicherungsbeiträge ausgeschöpft, sodass die DUV-Beiträge oft nicht voll steuerlich wirksam werden.
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